lappland
gehen über längere distanzen ist nicht jedermanns sache. aber wenn man sich darauf einlässt verändert sich etwas:körperliche anstrengung, zentrierung auf die existentiellen bedürfnisse, einschränkung des lebensstandarts, begegnungen mit anderen menschen, das leben in der natur, tag und nacht, der verlangsamte lebensrhythmus, die wahrnehmung vieler kleiner details am weg und die herausforderung am abend einen geeigneten biwakplatz zu finden. alles das führt zu einem anderen bewusstsein von körper und seele, zu einem gelassenerem selbstbewusstsein. und befriedigt das latente abenteur-bedürfnis des nomaden, der in uns schlummert.
neben
langstreckenwanderungen mit zelt- haben mir unsere berghütte in elm und
unser haus im zentrum von nimes immer wieder zur besinnung auf das
wesentliche geholfen. ich biete sie deshalb für ein timeout an.


